Valentina

Metronome und Shintaro

Session-Drummer Shintaro ist nun ein vollwertiges Mitglied der Band Metronome. Shintaro saß zuvor bei der Band Iroha hinter der Schießbude, bis sich die Band 2005 auflöste.
14.12.07 18:16


Panic Channel

Alle Fans von Panic Channel dürfen sich freuen: Mit der Single "Father´s Expression" liefert uns die Band Ende Januar endlich eine neue Lebenszeichen. Auf der Single werden zwei Songs enthalten sein.
14.12.07 18:16


Noiz stellen neue Live-DVD vor

Die durchgeknallten Visus Noiz bringen Anfang Dezember ihre neue Live-DVD "Japan Toy´s Panic - Bad Music Freaks" auf den Markt, die insgesamtr 21 Songs eines Juli-Gigs enthalten wird.
14.12.07 18:16


Veröffentlichungswahn bei Morning Musumes

Die Veröffentlichungspolitik von Morning Musume grenzt schon an Fan- Abzocke: Im November ist mit "Mika" nähmlich ihre bereits 35. Single erschienen. Und die gibt es natürlich wieder in gleich drei Versionen, in einer regulären und zwei limitierten, wobei eine davon ein Foto-Buch und die andere DVD enthalten wird.
14.12.07 18:15


Misias achtes Album

"Eight World" nennt sich die neue unde inzwischen achte Scheibe von Misia, die Anfang Januar erscheinen wird. Dabei makiert die Veröffentlichung das erste Album seit der Rückkehr zum Major-Label BMG. ALs Songs werden unter anderem "Any Love", "Soba ni Ite" und "Taiyo no Chizu" enthalten sein, zudem wird die limitierte Version eine Bonus-CD mit bis dato unveröffentlichten Songs enthalten. Bereits Anfang Dezember erscheint Misias neue Single "Royal Chocolate Flush", die auch den Titelsong zur Serie "Taiyo no Chizu" enthalten wird.
14.12.07 18:15


-Kleine Geschichte des BL-Anime-

Den ersten Vorgeschmack von Boys´ Love bekamen die japanischen TV-Zuschauer 1982 mit der Serie PATALIRO! nach dem Manga von Maya MINEO, in der einer der Hauptcharaktere - ein zum Schutz eines jungen Prinzen abgestellter Geeimagent - ebenso schnell bei Männern schwach wird wie James Bond bei Frauen und im Laufe der Serie eine Beziehung mit einem attraktiven jungenMeuchelmörder eingeht. Beinahe zeitgleich startete die SF-Serie GENESIS CLIMBER MOSPEADA (1983), in der einer der Protagonisten, Yellow Dancer, ein Doppelleben führte: Bei Tag ein Biker - bei Nacht eine Nachtclubsängerin. Erstaunlicherweise wurde dieser Charakter in der ab 1985 in den USA veröffentlichen Bearbeitung als 2. Staffel von ROBOTECH beibehalten.

Diese beiden Serien prägten dann auch schon die Erscheinungsformen von Boys´ Love im Anime: Während sich "richtige" Boys´ Love-Anime in den folgenden Jahren weitgehende auf den Kaufvideomarkt (OVEs) beschränktten und allgemein selten blieben, kamen und kommen Boys´ Love-Elemente in Mainstream-OVAs und TV-Serien immer wieder subtil im Hintergrund oder bei Nebencharakteren vor (selbst in so offensichtlich an ein männliches Publikum gerichteten Serien wie Masami OBARIS VIRUS bUSTER SERGE, 1998).

In Amerika machte CQC PICTURES 1996 mit KIZUNA einen ersten zaghaften Versuch, einen Boys´ Love-Anime im Westen zu veröffentlichen - damals verschwand das Video allerdings relativ sang- und klanglos in der Versenkung. Erst in den letzten Jahren sind mehrere weitere Titel in den USA erschienen und das Thema hat erfolgreich eine Marktnische erobert. Anders war es in Italien, wo bereits in 90er Jahren zahlreiche Shonen Ai-OVAs erhältlich waren und sich großer Beliebtheit erfreuten.

Den deutschen DVD-Markt eroberte das Genre 2005 mit der Geschichte der J-Rock-Band Bad Luck in GRAVITATION, der Krimi-Comedy FAKE und dem ersten reinen Boys´ Love-Anime, in dem die Liebesbeziehung nicht nur Nebenhandlung ist, sonden wirklich im Mittelpunkt steht: KIZUNA - LIEBE UND VIEL LÄRM UM NICHTS.
29.9.07 21:39


Boys´ Love in bewegten Bildern

Im vergleich zu der Messe an Manga-Veröffentlichungen und Hörspiel-Adaptionen gibt es nur relativ wenig Boys´ Love-Anime. Zum einen liegt dies daran, dass allgemein weit weniger Shojo- als Shonen-Manga in Animes umgesetzt werden. Da der Mädchenmanga (anders als in Deutschland, wo er den Markt sehr stark dominiert), in Japan einen viel kleineren Marktanteil einnimmt, ist die mögliche Käuferschicht besonders einer Produktion für den Kauf-DVD-Markt (OVA) von vorneherein geringer als beim Jungenmanga. Hinzu kommen, iwe ein Artikel in der japanischen Zeitschrift ANIME V ausführt, außerdem die hohen Preise von Kaufvideos und DVDs. In Japan kostet eine DVD zwischen 5000 - 8000 Yen, also ca. 50-80Euro. Die meisten Leserinnen von Shojo-Mangas und Boys´ Love-Stories sind keine Comicfreaks, sondern Schülerinnen, Sekretörinnen und Hausfrauen, von denen nicht viele mal eben solche Summe für einen Anime ausgeben. Hinzu kommt eine gewisse Hemmschwelle, denn einen Film kann man - anders als einen Manga oder eine Cd - nicht mal eben schnell diskret in der Tasche verschwinden lassen, wenn jemand kommt - und noch immer ist auch in Japan in vielen Köpfen fest verankert, dass Erwachsene sich nicht für Comics und Zeichentrickfilme interessieren sollten und überhaupt "anständige Mädchen" so einen "Schweinkram" nicht "nötig" haben. Obwohl die Menge in den letzten Jahren durchaus zugenommen hat, erfahren immer noch nur die erfolgreichsten Shojo- und Boys´ Love-Mangas auch eine Umsetzung in einen Anime.

Wieviel auf Mangas basierende OVAs geben diese dann auch oft nur einen kleinen Ausschnitt aus der umfangreicheren Geschichte der Vorlage wieder. Nicht selten wird die Kenntnis des Mangas beim Zuschauer vorausgestzt, was eine Veröffentlichung außerhalb Japans besonders dann schwierig macht, wenn ein Erscheinen der Manga-Vorlag im jeweiligen Land nicht absehbar ist. Mit der Zunahme der Boys´ Love-Mangas auf dem westlichen Markt haben aber inzwischen auch mehr Boys´ Love-Animes den Weg zu uns gefunden.
29.9.07 21:38


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